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Südafrika - von Natur aus schön und doch viel mehr

Begeben Sie sich auf die Spuren von Nelson Mandela. 2014 feierte Südafrika sein 20- jähriges Bestehen als Demokratie. Mehr als fünfzig Jahre kämpfte Nelson Mandela für die Freiheit des Landes. Sein langer Kampf gegen das ehemalige Apartheid-Regime führte ihn von der Wild Coast nach Johannesburg und Kapstadt und von dort in viele weitere Teile des Landes. Genießen Sie die weiten Ebenen, berauschende Küstenidyllen, majestätische Berge und ursprüngliche Wüsten – das Land am Kap bietet alles, was die Natur zu formen vermag. Erleben Sie die faszinierende Tierwelt, beeindruckende Kulturen und herzliche Gastfreundschaft. Wir haben für Sie eine wunderbare und abwechslungsreiche Reise zusammengestellt, bei der Sie die bunte Palette des Landes kennenlernen und durch die Begegnungen tief in die Entwicklung und Gegenwart des Landes eintauchen.

Detailierte Reisebeschreibung Tag 01 bis Tag 06

01. Tag 22.02.19 Do Flug von Deutschland nach Kapstadt

02. Tag 23.02.19 Fr Willkommen in Südafrika
Ankunft in Kapstadt und Begrüßung durch die lokale, deutschsprachige Reiseleitung. Transfer nach Kapstadt und Stadtrundfahrt durch die zweitgrößte Stadt Südafrikas. Den Namen erhielt Kapstadt nach dem Kap der Guten Hoffnung, welches etwa 45 Kilometer südlicher liegt und einst eine Hauptgefahr auf dem Seeweg nach Indien darstellte. Da Kapstadt die erste Stadtgründung der südafrikanischen Kolonialzeit war, wird es auch als „Mutterstadt“. bezeichnet. Ein Rundgang zeigt Ihnen das Castle of Good Hope, welches zwischen 1666 und 1679 erbaut wurde und als ältestes Gebäude Südafrikas gilt. Es ist das Zentrum des zivilen, politischen und militärischen Lebens am Kap seit etwa 1679. Ein Spaziergang durch die Company Gärten und der Besuch der City Hall lassen Sie erste Eindrücke der traumhaft unmittelbar an der Tafelbucht des Atlantischen Ozeans liegenden Stadt gewinnen. Eine Rundfahrt durch das farbenfrohe Malaienviertel inklusive Besuch des Distrikts Six Museums schließen sich an. Der „Distrikt Six“ wurde 1867 zum sechsten Stadtbezirk von Kapstadt ernannt. Er wurde als gemischte Gemeinschaft von befreiten Sklaven, Händlern, Handwerkern, Arbeitern und Einwanderern gegründet. Distrikt Six war einst ein pulsierendes Zentrum mit engen Verbindungen zur Stadt und dem Hafen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte jedoch der Prozess der Umsiedlungen und der Marginalisierung begonnen. Zuerst wurden schwarze Südafrikaner 1901 aus dem Distrikt vertrieben. Als schließlich die wohlhabenderen Distriktbewohner in die nobleren Vororte zogen, wurde das Gebiet zu einem vernachlässigten Teil der Stadt. Am 11. Februar 1966 wurde es im Rahmen des Group Areas Act von 1950 zu einem „weißen Gebiet“ erklärt. Mehr als 60.000 Menschen wurden gewaltsam in karge Randgebiete – bekannt als die Cape Flats – umgesiedelt. Und ihre Häuser in Distrikt Six wurden von Bulldozern flach gewalzt. Über das Leben der Menschen und die Geschichte des Viertels erfahren Sie mehr beim Besuch des Distrikts Six Museums. Ganz in der Nähe des Distrikt Six passieren Sie ebenfalls die Kirche der Herrnhuter Missionshilfe in Kapstadt – die Moravian Chapel. Die Arbeit in Südafrika begann bereits Anfang des 18. Jahrhunderts. Sie geht auf den mährischen Handwerker Georg Schmidt zurück, der nach sechsjähriger Haft, die er in der Heimat wegen seines evangelischen Glaubens erlitt, 1737 ganz allein ins Land kam du bald die Station Genadendal errichtete. Nach der Taufe von fünf Khoi kam es zum Konflikt mit der kirchlichen und kolonialstaatlichen Obrigkeit, die sich am Wirken Georg Schmidts störte und 1743 dessen Abberufung erreichte. Erst 49 Jahre später konnte die Brüdergemeine an seinem Werk wieder anknüpfen. In Würdigung der Verdienste Georg Schmidts und der Brüdergemeine nannte Nelson Mandela 1994 das Hauptquartier des südafrikanischen Präsidenten „Genadendal“. Mit der Wiederaufnahme der Missionsarbeit in Südafrika ging ein Wunsch von August Gottlieb Spangenberg in Erfüllung, der auf dem Sterbebett gemahnt hatte: "Brüder, vergesst mir Afrika nicht". Diesmal erwiesen die Kolonialbehörden sich wohlwollend. Die Gemeinde in Genadendal wuchs rasch, vor allem nach dem ersten Kirchenbau, den die Holländer verhindert, die Briten dann aber erlaubt hatten. Um 1800 war Genadendal ein Musterort – nach Kapstadt die zweitgrößte Siedlung am Kap. Weitere Gemeindegründungen im Kapland folgten: Mamre, Elim, Enon, Goedverwacht und Clarkson, ein Freiort für ehemalige Sklaven. Landwirtschaft, Handel und Gewerbe blühten. Das Bildungsniveau der Khoi war oft höher als das der europäischen Siedler und Soldaten. Während des Wirkens von Hans Peter Hallbeck erreichten Herrnhuter Missionare erstmals das 800 Kilometer nordöstlich gelegene Grenzgebiet zu den Schwarzafrikanern, früher "Bantu" genannt. Im Gefolge des Großen Burentrecks kam es ab 1835 im Ostkap zu blutigen Kämpfen zwischen Weißen und Schwarzen. Diese setzten der Mission schwer zu, die mehr als 30 Jahre lang zwischen alle Fronten geriet, aber dennoch ein stabilisierender Faktor im Lande war. Zur ersten Stadtgemeinde entwickelte sich ab 1883 "Moravian Hill" in Kapstadt. Durch Zuzug vom Lande kam es auch in anderen Städten zu Gemeindegründungen. Als krönenden Abschluss Ihres ersten Südafrika-Tages fahren Sie auf den berühmten Tafelberg, der Ihnen bei guter Sicht einen fantastischen Ausblick auf die Stadt und Robben Island schenkt. Anschließend Transfer ins Hotel und restlicher Abend zur freien Verfügung. Hotelübernachtung in Kapstadt.

03. Tag 24.02.19 Sa Zeitz MOCAA – Robben Island
Morgens Besuch und Rundgang durch das Zeitz Museum of Contemporary Art. Das kurz MOCAA oder Zeitz MOCAA genannte Kunstmuseum könnte etwa mit „Zeitz-Museum für zeitgenössische afrikanische Kunst“ übersetzt werden. Es steht auf dem Gelände der V&A Waterfront und gilt als weltweit größtes Museum zeitgenössischer afrikanischer Gegenwartskunst. Das Museum wurde im Auftrag des deutschen Managers und Kunstsammlers Jochen Zeitz in öffentlich-privater Partnerschaft errichtet. Seine umfangreiche Sammlung afrikanischer Kunst, die er seit 2002 aufkauft, wird dort seit der Eröffnung im September 2017 präsentiert. Das Museum wird mit anderen weltbekannten Kunstmuseen gleichgestellt. Gegen Mittag Transfer zur V&A Waterfront, um von dort aus den Ausflug nach Robben Island zu unternehmen. Nur wenige Kilometer vor Kapstadt liegt eine Insel im Atlantik, welche der gesamten Menschheit ein Begriff ist – Robben Island. Diese Insel gilt heute als Symbol des Kampfes gegen die Unterdrückung der Apartheidzeit, die vor allem durch den Namen Nelson Mandela geprägt ist. Während der dunklen Zeit der Apartheid wurde Robben Island als Gefängnisinsel für die Gegner der Regierung genutzt. Berühmtester Häftling war Nelson Mandela, der rund 20 Jahre in einer kleinen Einzelzelle auf der Insel verbringen musste. Im Jahre 1994 nahm Nelson Mandela als erster schwarzer Präsident Südafrikas elf seiner ehemaligen Mithäftlinge von Robben Island in seine Regierung auf. Seit 1997 ist das Gefängnisgebäude auf Robben Island ein Museum, und die UNESCO verlieh dem Ort 1999 den Status eines Weltkulturerbes. Außerdem ist Robben Island eine südafrikanische Kulturerbestätte. Am Abend Rückkehr zum Hotel und Zeit zur freien Verfügung. Optional – etwa 50,-€ pro Person: Abendessen im Rockwell Theater/Restaurant mit traditioneller Darbietung, feinstem Abendessen und Transfer. Zweite Hotelübernachtung in Kapstadt. (F)

04. Tag 25.02.19 So St. Martini Kirche – Stellenbosch – Besuch auf einem Weingut
Transfer zur zentral gelegenen St. Martini Kirche und Teilnahme am Sonntags-Gottesdienst. Die Evangelisch-Lutherische St. Martini Gemeinde ist vor gut 150 Jahren von deutschen Einwanderern gegründet worden. Geplant ist im Anschluss ein Treffen mit Austausch mit dem Gemeindepfarrer und Gemeindemitgliedern. Danach Fahrt in die Weinregion am Kap und Besuch von Stellenbosch. Stellenbosch wurde benannt nach Simon van der Stel. Es wurde 1679 gegründet und ist damit die zweitälteste Stadt Südafrikas. Stellenbosch liegt am Eerste River in einem sehr fruchtbaren Tal. Bekannt wurde Stellenbosch als Zentrum eines der besten südafrikanischen Weinanbaugebiete und als Sitz der renommierten Stellenbosch-Universität. Diese wurde 1918 gegründet und zählt knapp 13.000 Studenten. Geplant ist ein Treffen mit Repräsentanten der Stellenbosch Universität und Informationen über die Bedeutung dieser Uni für die Apartheid-Bewegung. Ihr heutiges Mittagessen können Sie mit kombinierter Weinprobe auf dem Weingut Neethlingshof genießen. Es schließt sich noch eine Stadtrundfahrt durch Stellenbosch inklusive Dorfmuseum an. Am späten Nachmittag Rückkehr ins Hotel und Zeit zur freien Verfügung. Dritte Hotelübernachtung in Kapstadt. (F/M)

05. Tag 26.02.19 Mo Zum Kap der Guten Hoffnung
Heute steht ein Ganztages-Ausflug ans Kap der Guten Hoffnung an. Die malerische Fahrt führt entlang der Küste via Camps Bay und Lluanduo zum Hafenort Hout Bay. Eine Bootsfahrt bringt Sie aufs offene Meer hinaus, wo sie den Robben beim Schwimmen zuschauen können. Danach Fahrt entlang der wunderbaren Küstenstraße Chapmans Peak Drive ins Naturreservat am Kap. Die Standseilbahn am Kap der Guten Hoffnung führt zum südlichsten Punkt der Kap- Halbinsel in Südafrika. Am Cape Point angekommen, kann man auf den äußersten Punkt vom Cape of Good Hope Nature Reserve wandern oder die Standseilbahn Flying Dutchman – den Fliegenden Holländer – benutzen (Aufpreis). Sie gilt als die erste kommerzielle Seilbahn ihrer Art in Südafrika. Der tatsächlich südlichste Punkt von Afrika ist Cape Agulhas, was ca. 50 km in südlicher Richtung vom berühmten Cape Point liegt. Weiterfahrt in die äußerst hübsche, niederländisch geprägte, marine Stadt Simons Town und dort Mittagessen im Bertha's Restaurant. Anschließend haben Sie Zeit zum Bummeln. Vor der Rückfahrt ins Hotel Rundgang durch die Botanischen Gärten von Kirstenbosch. Abends Zeit zur freien Verfügung. Vierte Hotelübernachtung in Kapstadt. (F/M)

06. Tag 27.02.19 Di Garden Route und Besuch einer Straußenfarm
Heute verlassen Sie die „Mutterstadt“ und fahren auf der „N2“ durch traumhafte Landschaft über Somerset West nach Swellendam. Lernen Sie über die berühmte Garden Route Südafrika von seiner schönsten Seite kennen. Weiterfahrt entlang der sagenhaften „R62“ via Barrydale, Ladismith und Calitzdorp in die Straußenhauptstadt von Oudtshoorn. Am Nachmittag wartet eine Führung durch eine Straußenfarm auf Sie. Und selbstverständlich können Sie zum heutigen Abendessen Straußenfilet ausprobieren. Hotelübernachtung in Oudtshoorn. (F/A)

Detailierte Reisebeschreibung Tag 07 bis Tag 14

07. Tag 28.02.19 Mi Cango Höhlen – Garden Route
Ein geführter Besuch durch die berühmten Cango Höhlen von Oudtshoorn wartet auf Sie. Die Cango Höhlen gehören zu den schönsten Höhlensystemen der Welt. Sie liegen in den Swartbergen in der Kleinen Karoo nördlich von Oudtshoorn und bestehen aus drei Abschnitten (Cango 1, 2 und 3) mit einer Gesamtlänge von über vier Kilometern. Die erste und größte Kammer ist etwa 90 auf 50 Meter groß und bis zu 18 Meter hoch. Alle Höhlen enthalten umfangreiche Tropfstein- Formationen von beeindruckender Größe. Die Abschnitte Cango 2 und 3 sind geschützt und nicht öffentlich zugänglich. Im Anschluss Fahrt über den Outeniqua Pass mit seinen spektakulären Ausblicken auf die Outenquia-Berge, Sie werden begeistert sein. Weiter geht es ins „Herz der Garden Route“ nach George und später nach Wilderness, das für seinen acht Kilometer langen weißen Sandstrand und die wunderschönen Lagunen bekannt ist. Schließlich erreichen Sie das Küstenstädtchen Knysna, das malerisch zwischen Meer und größtem Waldgebiet Südafrikas, dem Knysna Forest, liegt. Fahrt zum Strand von Brenton on Sea und Zeit zum Schwimmen oder Spazieren am Strand. Wunderschöne Ferienhäuser, Hotels und Gästehäuser säumen die Lagune. Am Abend wartet eine Bootsfahrt auf der Lagune mit anschließendem Abendessen an der Waterfront von Knysna auf Sie. Hotelübernachtung in Knysna. (F/A)

08. Tag 01.03.19 Do Township von Qolweni – Tsitiskamma National Park
Fahrt nach Plettenberg Bay. Dieser Ort wurde 1778 nach Gouverneur Joachim van Plettenberg benannt, der hier den Anspruch der Holländisch-Ostindischen Handelskompanie auf diese Bucht setzte. Die Holländer unternahmen Anstrengungen, die Bucht als Hafen für das Verschiffen von Holz aus dem Hinterland zu benutzen, woran heute nur noch die Ruinen des im Jahre 1788 erbauten Lagerschuppens erinnern. Plettenberg Bay mit seinen herrlichen Stränden ist der beliebteste Badeort entlang der Garden Route. Auf Sie wartet hier ein geführter Rundgang durch das Township von Qolweni mit Besuch von Kindergarten und Vorschule. Ein bestimmter Prozentsatz der Gelder von den Township-Touren wird genutzt, um die Gehälter von Lehrern in den Schulen des Townships zu bezahlen. Anschließend Weiterfahrt in den Tsitiskamma National Park nach Storms River und dort Spaziergang über die berühmte Hängebrücke. Der Tsitsikamma National Park ist ein relativ kleiner, aber wunderschöner Nationalpark an der Grenze der Provinzen Western Cape und Eastern Cape. Geprägt von den warmen Strömungen des Indischen Ozeans und den ganzjährig angenehmen, gleichbleibenden Temperaturen hat sich hier eine nahezu tropische Vegetation entwickelt, die noch in ihrer ursprünglichen, wilden Form erhalten ist. Die Hängebrücke über die Mündung des Storm River wurde im Jahr 2006 erneuert. Sie ist 77 Meter lang und kann schon etwas schaukeln, wenn man sie überquert. Ihre Tragkraft beträgt 2.250 kg, sie ist für 25 Personen zugelassen. Ein Spaziergang zur Brücke führt auf gut ausgebauten Wegen mit zahlreichen Stufen durch den wunderschönen üppigen Wald. Im Anschluss bringt Sie eine kurze Fahrt entlang der Garden Route bis nach Port Elizabeth und auf dem Weg in Ihr Hotel gibt es eine orientierende Stadtrundfahrt. Hotelübernachtung in Port Elisabeth. (F)

09. Tag 02.03.19 Fr Flug von Port Elisabeth nach Johannesburg
Sehr früh am Morgen Transfer zum Flughafen von Port Elizabeth und Inlandflug nach Johannesburg. Gleich nach Ankunft am Flughafen in Johannesburg fahren Sie in nordöstliche Richtung über Emahlahleni, Dullstroom, Lydenburg nach Hazyview am Rande des Kruger Nationalparks. Hier beziehen Sie Ihr Hotel, gemeinsames Abendessen im Hotel. Hotelübernachtung in Hazyview. (F/A)

10. Tag 03.03.19 Sa Auf der wunderschönen Panorama Route
Heute unternehmen Sie einen Ganztages-Ausflug auf der berühmten Panorama Route entlang der zerklüfteten Ausläufer der Drakensberge. Die Panorama Route gehört zu den schönsten und beliebtesten Reisezielen in Südafrika. Hier am nordöstlichen Teil der großen Randstufe fällt das Inlandsplateau, das so genannte Highveld, abrupt und steil ab. Dem Besucher eröffnen sich bei klarer Sicht fantastische Ausblicke auf die etwa 1.000 Meter tiefer gelegenen Ebenen des Lowveld. Zum Beispiel führt eine Seitenstraße nach God's Window, von wo aus man einen weiten Blick auf das Lowveld hat. Als spektakulärster Abschnitt gilt das Gebiet um den Blyde River Canyon. Der Canyon beginnt bei Bourke's Luck Potholes und endet bei den Three Rondavels. An mehreren Stellen kann man von gut angelegten Aussichtspunkten einen Blick in die 33 km lange Schlucht werfen. Die Potholes sind eindrucksvolle Gesteinsformationen, die vor Jahrmillionen durch Erosion entstanden. Die bizarren Strudellöcher wurden durch Geröll- und Sandmassen geschaffen, die der einstmals reißende Flusslauf mit sich führte. Am späten Nachmittag Rückkehr ins Hotel in Hazyview am Rande des Kruger National Parks. Zweite Hotelübernachtung in Hazyview. (F/M)

11. Tag 04.03.19 So Auf Pirsch im Kruger Nationalpark
Heute verbringen Sie den kompletten Tag mit Wildbeobachtungen im Kruger Nationalpark. Sie werden diese Pirschfahrt in offenen Safarifahrzeugen unternehmen. Der Kruger-Nationalpark liegt ganz im Nordosten Südafrikas und ist eines der größten Wildschutzgebiete Afrikas. Seine Nord-Süd- Ausdehnung beträgt etwa 350 km, in Ost-West- Richtung ist der Park durchschnittlich 54 km breit und umfasst eine Fläche von rund 20.000 Quadratkilometern. In dem dicht mit Wildtieren besiedelten Reservat leben neben den "Big 5" – Löwen, Leoparden, Nashörner, Elefanten und Büffel – Hunderte weitere Säugetierarten sowie verschiedene Vogelarten. Berge, Buschsavannen und Tropenwälder prägen das vielseitige Landschaftsbild. Lassen Sie sich verzaubern von den Weiten der afrikanischen Widnis und überraschen von den Tieren, die sich Ihnen zeigen werden. Am späten Nachmittag Ausfahrt aus dem Nationalpark und Rückfahrt ins Hotel, wo Sie Ihr Abendessen einnehmen werden. Dritte Hotelübernachtung in Hazyview. (F/A)

12. Tag 05.03.19 Mo Pretoria – Johannesburg
Fahrt nach Pretoria, wo Sie gegen Mittag ankommen werden. Auf Sie warten eine Stadtrundfahrt inklusive Rundgang durch das Kruger Haus Museum. Es war das letzte Haus, in dem Präsident Paul Kruger zwischen 1883 und 1901 gelebt hat, bevor er Südafrika verließ, um ins Exil nach Europa zu gehen. Paul Kruger war Staatspräsident der Südafrikanischen Republik und war international bekannt wegen seines Kampfs für die Freiheit von den Briten während des Zweiten Burenkrieges von 1899 bis 1902. Der Kruger Nationalpark sowie die Krugerrand-Münze sind nach ihm benannt. Des Weiteren besuchen Sie das Voortrekker Monument und genießen den Blick von den Union Buildings auf die Stadt. Das Voortrekker Monument wurde vom Architekten Gerard Moerdijk entworfen und 1949 eingeweiht. Es erinnert an den Großen Treck sowie die Schlacht am Blood River, in der die Buren die zahlenmäßig weit überlegenen Zulus vernichtend geschlagen haben. Noch heute ist das Denkmal ein bedeutendes Symbol für die Burisch stämmige Bevölkerung Südafrikas. Der Bau selbst ist umgeben von einer Mauer in Form eines Halbkreises, die von einem Relief von 64 Ochsenwagen verziert ist. Dies soll den “Kraal”, das Nachtlager der Trecker während des Großen Trecks, symbolisieren. In der so genannten Heldenhalle erzählt ein Relief-Fries die Geschichte der Voortrekker. Anschließende Weiterfahrt ins Hotel nach Johannesburg. Hotelübernachtung in Johannesburg. (F)

13. Tag 06.03.19 Di Johannesburg mit Liliesleaf – Township Soweto
Eine kurze Fahrt bringt Sie in den Stadtteil Rivonia. Hier erhalten Sie eine ausgiebige Führung durch das Liliesleaf Museum. Die einstige Liliesleaf Farm in Rivonia diente während der Apartheid als geheimes Hauptquartier des verbotenen African National Congress, kurz ANC. Hier trafen sich seit 1961 die Führer des bewaffneten Flügels der Organisation „Umkhonto we Sizwe“, was so viel wie “Der Speer der Nation” (kurz MK) bedeutet. Unter ihnen war auch Nelson Mandela, der auf der Farm unter dem falschen Namen David Motsamayi zwei Jahre als vermeintlicher Gärtner lebte. Offizieller Eigentümer der Farm war der weiße Künstler und Designer Arthur Goldreich, der eines der ersten Mitglieder der MK war und mit seiner Familie im Haupthaus lebte. So sollten Spekulationen verhindert werden, wie Schwarze es sich leisten könnten, in einem “Haus für Weiße” zu leben. Ausgewählt wurde die Farm, da das ländliche Rivonia damals ca. 20 km von Johannesburg selbst entfernt war. Heute ist Rivonia längst mit der Stadt verschmolzen und einer der exklusivsten Vororte Johannesburgs. Nach dem Besuch Fahrt ins Township Soweto und orientierende Stadtrundfahrt inklusive Mittagessen mit lokalen Spezialitäten im Sakhumzi Restaurant. Sie besuchen unter anderem das Hector Peterson Memorial sowie die Regina Mundi Kirche. Sie fahren entlang der berühmten Villa Khazi Straße, wo einst Nobelpreisträger wie der Erzbischof Desmond Tutu und Nelson Mandela wohnten. Am späten Nachmittag Rückkehr ins Hotel und Zeit zur freien Verfügung. Zweite Hotelübernachtung in Johannesburg. (F/M)

14. Tag 07.03.19 Mi Johannesburg – Heimflug nach Deutschland
Besuch des Apartheid Museums von Johannesburg. Es ist das einzige Museum, das ausschließlich der Apartheid gewidmet ist und dokumentiert dabei die komplette Bewegung von den frühen Anfängen, der Entstehung ab 1948 über die Entwicklung bis zur Beendigung 1994 und der sich anschließenden Aufarbeitung. Dabei wird auch der geschichtliche und politische internationale Kontext der Apartheid erläutert. Neben einzelnen Ausstellungsstücken erfolgt die Dokumentation anhand von zahlreichen Texten, Fotografien, Plakaten und Filmen. Wichtige Schwerpunkte sind die Auflösung des Johannesburger Stadtteils Sophiatown 1955 bis 1963 und der Schüleraufstand in Soweto 1976. Am Nachmittag Check-Inn und Rückflug nach Deutschland mit sicherlich unvergesslichen Afrika- Erlebnissen. (F)

15. Tag 08.03.19 Do Ankunft in Deutschland

Termine und Preise

Reisenummer Reisebeginn Reiseende Reisepreis EZ-Zuschlag
Südafrika 22.02.2019 08.03.2019 3690,-- Euro 580,-- Euro

Eingeschlossene Leistungen

  • Linienflug ab/bis Stuttgart über Zürich (Hinflug) und Frankfurt (Rückflug)
  • Inlandflug von Port Elisabeth nach Johannesburg
  • 13 Übernachtungen in Standard-Doppelzimmern inkl. Frühstück
    (Einzelzimmer mit Aufpreis buchbar)
  • Verpflegung wie im Programm beschrieben (F = Frühstück / M = Mittagessen /
    A = Abendessen)
  • Transport in komfortablem örtlichen 32-Sitzer Reisebus laut Programm
  • Alle Eintritte gemäß Routenverlauf
  • Durchgehende erfahrene lokale Deutsch sprechende Reiseleitung
  • Reisebegleitung ab/bis Deutschland

Zusätzliche Entgelte / nicht enthalten

  • Flughafensteuern und Visa-Gebühren (Für Deutsche, Österreicher und Schweizer ist zur Einreise nach Südafrika kein Visum erforderlich.)
  • Getränke und weitere Mahlzeiten
  • persönliche Ausgaben
  • Reiseversicherung
  • Trinkgelder

Teilnehmerzahl /ungefähre Gruppengröße

Teilnehmerzahl: 15-24 Personen
Reisetage: 15

Generelle Hinweise

Anmeldung:

Anmeldeschluss ist der 02.10.2018 Die Anmeldung zur Reise kann über unsere Website, telefonisch, per Fax oder per Email erfolgen:

Telefon: +49(0)7334 959741
Fax: +49(0)7334 959745
E-Mail: m.ehrlich@inti-tours.de

Reisepapiere und Impfungen

Programmänderungen vorbehalten!

Reise nur für mobile Reisende (ohne eingeschränkte Mobilität)

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern! Rechtsverbindliche Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Sollten Sie eine andere Staatsbürgerschaft als die deutsche besitzen, so teilen Sie uns bitte bei Ihrer Anfrage oder Buchung Ihre Nationalität mit, so dass wir Sie über die entsprechenden Einreisebestimmungen informieren können. Vielen Dank!

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